Mähroboter Sieger von Stiftung Warentest und die Alternative Stiftung Warentest Mähroboter Sieger Bosch Indego S+ 400 im Check

Die strengen Prüfer der Stiftung Warentest haben 2020 wieder Mähroboter unter die Lupe genommen. Insgesamt 10 Modelle wurden von den Roboter-Experten getestet, davon erhielten sechs Modelle die Bestnote „befriedigend“. Vor allem das Mähroboter Test Kriterium Sicherheit führte zu zahlreichen Abwertungen. Wir haben den Testsieger, Bosch Indego S+ 400 unter die Lupe genommen und stellen eine günstige Alternative vor.

Bester Mähroboter in den Augen von Stiftung Warentest - Bosch Indego S+ 400

Fazit zum Mähroboter Test der Stiftung Warentest – Sicherheit verbesserungswürdig

An dem Mähroboter Testverfahren von Stiftung Warentest gibt es nichts auszusetzen. Trotzdem sollten Interessenten eines Mähroboters eines bedenken: Der technologische Fortschritt von Rasenrobotern schreitet schnell voran. So haben die Tester die Rasenroboter für den Test bis September 2019 eingekauft. Die von uns oft empfohlenen Worx Rasenroboter wurden im Test überhaupt nicht berücksichtigt. Hersteller wie GARDENA optimieren ihre Geräte zudem regelmäßig per Software-Update. So wurde die Firmware der GARDENA Mähroboter seit dem Stiftung Warentest bereits erneuert und das Gerät um neue Mähfunktionen ergänzt.

Das Kriterium Sicherheit führte in Tests zu berechtigten Abwertungen. Simuliert wurde ein krabbelnder Kinderfuß sowie ein Kinderarm – im Test waren alle Rasenroboter „ein Risiko für ausgetreckte Arme“. Für einen Mähroboter gilt damit das gleiche wie für einen Rasenmäher: Kleinkinder und Haustiere von den Geräten fernhalten! Im Artikel Mähroboter Todesfallen entschärfen & Leben schützen, geben wir wertvolle Tipps, wie sich die Risiken eine Mähroboters minimieren lassen.

Stiftung Warentest Sieger Mähroboter Bosch Indego S+ 400 im Check & Alternative

Bosch Indego S+ 400 - das Bedienfeld am Roboter ist gut strukturiert und übersichtlich angeordnet

An die Rasenroboter Tabellenspitze der Stiftung Warentest Mähroboter setzten die Tester das Modell Indego S+ 400 von Bosch. Dabei handelt es sich um einen smarten Roboter, der sich per Smartphone steuern lässt. Eine große Besonderheit von Bosch Indego S+ 400 ist das Mähsystem. Im Vergleich zu unserer Alternativ-Empfehlung Worx Landroid M500 (WR141E) mäht der Rasenroboter nicht nach dem Zufallsprinzip, sondern zieht seine Mähbahnen traditionell nebeneinander. Dazu legt der Roboter wie ein moderner Saugroboter eine Navigationskarte an. Der Nachteil bei Mährobotern, die ihre Mähbahnen nach dem Logik-Prinzip ziehen, ist die gleiche wie bei herkömmlichen Rasenmähern – bei einigen Modellen sind die Fahrspuren im Rasen erkennbar. Bei der zufälligen Steuerung, fährt der Mähroboter kreuz und quer über den Rasen, so dass keine Mähbahnen erkennbar sind.

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Steigfähigkeit und Rasenkanten - Indego S+ 400 vs. Worx Landroid M500 (WR141E)

Die Steigfähigkeit des Bosch Roboters beträgt 27 Prozent was etwa 15 Grad entspricht, Worx Landroid M 500 (WR141E) bietet hier mit maximal 35 Prozent (ca. 19 Grad) eindeutig mehr und bearbeitet auch größere Gartenflächen mit bis zu 500 Quadratmeter. Bosch Indego S+ 400 fühlt sich dagegen in Gärten mit einer Arbeitsfläche von bis zu 400 Quadratmetern wohl. Deutliche Unterschiede gibt es in der Akkuladezeit, eine Disziplin die bei Worx Modellen mit 90 Minuten doppelt so lang ausfällt wie beim Bosch Mähroboter. Hier sollten Rasenfreunde allerdings beachten, dass Mähroboter auf kontinuierliches Arbeiten ausgelegt sind. Oft nachgefragt: Eine Kantenmähfunktion. Sowohl der Stiftung Warentest Testsieger Bosch Indego S+ 400 wie auch Worx Landroid M 500 verfügen über diese Funktion, bei der die Rasenkanten extra bearbeitet werden, was eine manuelle Nachbearbeitung minimiert.

Bosch Indego S+ 400 mäht zudem bei Regen weiter. Das geht, da er mit der Schutzklasse IPX4 ausgestattet ist, das Schutz gegen allseitiges Spritzwasser bietet. Die Alternative Worx Landroid M500 (WR141E) ist dagegen mit einem Regensensor ausgestattet, der den Roboter bei Unwetter zur Ladestation zurückbeordert. Mäht ein Mähroboter bei Regen, muss er im nassen Gras mehr Kraft aufwenden und die Halme bleiben am Roboterkörper kleben, was einen erhöhten Reinigungsbedarf nach sich zieht. Wir empfehlen, einen Rasenroboter bei Regen oder Umwetter immer zur Ladestation zu verbringen und das Mähen während dieser Zeit einzustellen.

Multizonen und Diebstahlsicherung - Indego S+ 400 vs. Worx Landorid M500 (WR141E)

Beide Roboter beherrschen Multizonen-Management, das bedeutet, Nutzer können verschiedene Bereiche für den Mähroboter anlegen, die unterschiedlich gemäht werden. Sinnvoll ist das z. B. bei Rasenflächen in Schattenlage, da solche ein geringeres Rasenwachstum aufweisen als sonnige Flächen. Auch was die Diebstahlsicherung anbelangt bieten beide Modelle PIN-Code Sicherung und einen Alarmton. Versucht jemand den Roboter hochzuheben, schaltet sich das Gerät ab, und es ertönt ein Alarm. Ein Neustart ist erst durch Eingabe einer bei der Installation vergebenen PIN-Nummer möglich.

Sicherheitsfunktionen- Indego S+ 400 vs. Worx Landorid M500 (WR141E)

Wichtig zum Thema Sicherheit: Die eingesetzten Sensoren. Im Bosch Indego S+ 400 und im Worx Landroid M 500 kommen Stoß-, Hebe- und Kippsensoren zum Einsatz. Stößt der Roboter an ein Hindernis ändert der Worx Landroid M 500 die Richtung und mäht in einem zufällig gewählten Winkel weiter. Der Bosch Roboter umfährt das Hindernis und folgt seiner logischen Mähbahn weiter. Stellt der Hebesensor fest, dass der Roboter angehoben wird, wird das Mähwerk zur Verhinderung von Verletzungen sofort gestoppt. Das gleiche passiert, sobald einer der beiden Mähroboter z. B. beim schrägen Anfahren von Steigungen kippt. Was uns beim Worx Landroid M 500 sehr gut gefällt, sind Schnittstellen, mit denen Besitzer den Roboter um Landroid Zubehör erweitern kann, z. B. um einen Ultraschallsensor, der ähnlich wie bei einer Fledermaus Objekte erkennt und dann umfährt, das funktioniert zwar nur bei Objekten mit einer Größe ab 10 Zentimeter, erhöht aber den Verletzungsschutz von Kindern und Tieren.

Bosch Indego S+ 400 Mähroboter – weitere wichtige Tests und Bewertungen

Neben dem Sieg im Mähroboter Test von Stiftung Warentest ( Stand: Ausgabe 04/2020) konnte Bosch Indego S+ 400 auch andere Redaktionen überzeugen.

  • Das Technikportal techstage vergab nach ihrem Bosch Indego S+ 400 Test die Test Note „sehr gut“. (Stand: 07/2019)
  • Im Bosch Indego S+ 400 Test von Chip vergaben die Experten die Note „gut“ (Stand: 03/2020)

Auch das Worx Modell in unserem Vergleich konnte in Tests überzeugen, wie Interessierte in unserem Worx Landroid M500 Test Check nachlesen können.

Stiftung Warentest Sieger Bosch Indego S+ 400 & Landroid M500 – Preise & Angebote

Bosch hat die UVP für seinen Stiftung Warentest Test Sieger auf 1.099 Euro festgesetzt. Die UVP für unsere Alternativ-Empfehlung beträgt 899,99 Euro. (Stand: 03/2020)

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Worx Landroid M500 (WR141E)
Mäht Gärten mit bis zu 500 qm Rasenfläche automatisch und sorgt so für mehr Erholungszeit -33%
Mäht Gärten mit bis zu 500 qm Rasenfläche automatisch und sorgt so für mehr Erholungszeit
UVP 899,00 €
Stand: 24.09.2020

Stiftung Warentest Sieger Bosch Indego S+ 400 – die Alternativen

Worx Landroid M500 - die Alternative zum Bosch Indego S+ 400 Mähroboter

Nicht alle Gartennutzer wollen einen vernetzten Roboter. Sind die Kinder bereits erwachsen oder aus dem Haus, finden sich neben dem Worx Landroid M500 auch andere Alternativen. Eine Auswahl aktueller Modelle stellen wir in unserem großen und aktuellen Mähroboter Vergleich 2020 vor.

Bosch Indego S+ 400 und Worx Landroid M500 (WR141E) – Vergleich technische Daten

Bosch Indego S+ 400 und Worx Landroid M500 (WR141E) sind beides smarte Modelle, die sich per Smartphone bedienen lassen. Der Bosch Roboter unterstützt zudem Alexa und IFTTT, was Smart Home Freunde besonders gefallen dürfte. Worx Landroid M 500 Besitzer können ihren Roboter dafür über Zusatzmodule nachträglich um GPS oder z. B. Ultraschallsensoren erweitern.

Stand: 03/2020

Bosch Indego S+ 400

Worx Landroid M 500 (WR141E)

Arbeitsfläche

bis 400 qm Fläche

bis 500 qm Fläche

Steigungswinkel, max.

27 Prozent

35 Prozent

Akkuladezeit

45 Minuten

90 Minuten

Mähdauer je Ladezyklus, ca.

45 Minuten

60 Minuten

Messer System

3 Klingen

3 Klingen

Multi-Zonen

ja

ja

Rasen Schnitthöhe

30 bis 50 mm

30 bis 60 mm

Rasen Schnittbreite

19 cm

18 cm

Schnittsystem

logisch

zufällig

Smartphone Bedienung

ja

ja

Lautstärke

61 dB(A)

67 dB(A)

Diebstahlschutz

Alarm, PIN-Code, Sperre

Alarm, Pin-Code, Sperre

Sicherheit

Hebe-, Neigungs- und Kippsensor, Hindernissensor

Hebe-, Kippsensenor, Hindernissensor

Sensor-Erweiterbarkeit

nein

ja

Kantenschnitt

ja

ja

Wetterfestigkeit

IPX4

Regensensor

Besonderheiten

Alexa und IFTTT-kompatibilität

Modular um weitere Sensoren erweiterbar

Maße

43 x 35 x 19 cm

55,8 x 40,4 x 20,5 cm

Gewicht

7,6 kg

9 kg

UVP

1.099,00 Euro

899,99 Euro

 

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Ulrich Klein

Alexa-Evangelist und Digital Native. Schrieb vor seinem Start bei home&smart als freier Technikjournalist und Redakteur für verschiedene Verlage und Redaktionen, u.a. T3 (Tomorrow's Technology Today), Süddeutsche Zeitung, connect, Handy Magazin, iBusiness oder magnus.de. Spricht fließend Alexa und testet gerne Geräte, die den Alltag smarter machen, wie intelligente Lautsprecher, eBook Reader, Tablets oder Bluetooth-Kopfhörer. Spezialthemen: Smartphones, Mähroboter, Einbruchschutz.