Mit Smartphone und Waterminator Leitungswasserrohre überwachen SMART WINS Waterminator schützt vor Leitungswasser-Schäden

Ein undichtes Leitungswasserrohr kann teuer werden. Mehr als eine Million Schadensfälle pro Jahr ereignen sich in Deutschland. Damit es erst gar nicht soweit kommt, hat das Start-up SMART WINS das Leckage-Schutzsystem Waterminator entwickelt. Nutzer benötigen für die Installation weder einen Klempner noch Werkzeug.

Waterminator verhindert Wasserschäden, bevor sie entstehen

SMART WINS für intelligenten Wasserverbrauch

SMART WINS heißt nicht nur „schlau gewinnt“ sondern ist zugleich das Kürzel für Smart Water INStallation. Das Berliner Start-up-Unternehmen entwickelt intelligente IoT-Systemlösungen, um Trinkwasseranlagen zu digitalisieren. Angeboten werden technische Lösungen, mit denen Aspekte wie Effizienz, Sicherheit und Qualität auf smarte Weise über das Internet der Dinge mit den heimischen Trinkwasserinstallationen zusammengeführt werden können. Das Produkt, um das es sich bei SMART WINS primär dreht, ist der sogenannte Waterminator, der auf intelligente Weise Wasserleitungs-Leckagen feststellt.

Waterminator überwacht den Wasserfluss von Trinkwasserleitungen

Mit dem Waterminator gibt SMART WINS dem Verbraucher ein Tool an die Hand, mit dem sich z. B. tropfende Wasserhähne entlarven lassen und so Leckagen mit hohen Folgekosten zu vermeiden. Leckagen können nicht nur durch Korrosionen, zum Beispiel in älteren Leitungen, sondern auch durch Kalkablagerungen oder Defekte in den Armaturen entstehen. Wird ein Rohrbruch aufgrund von Abwesenheit nicht rechtzeitig bemerkt, können die Folgekosten durch Schäden an Hausrat und der Bausubstanz erheblich sein.

Waterminator von SMART WINS spürt tropfende Wasserhähne auf

Waterminator – so funktioniert das System

Das Waterminator-System zum Schutz vor Leitungswasserschäden besteht aus Sensor, Gateway sowei einem automatischen Absperrventil und einer App. Waterminator wird mit einem Klemmmechanismus an der Wasserzuleitung angebracht. Über die App angesteuert, misst das Gerät den Wasserdurchfluss in der Einheit Liter pro Stunde und schickt die Daten in die Cloud. Dort erstellt eine selbstlernende KI das Wasserverbrauchsprofil. Erkennt die KI Abweichungen, wie sie zum Beispiel bei einem Rohrbruch oder einem tropfenden Wasserhahn entstehen, meldet die App dies dem Nutzer oder benachrichtigt einen Notdienst. Gleichzeitig sperrt er das Wasser automatisch mittels eines ferngesteuerten Absperrventils. Im Fall eines Umzugs lässt sich der Waterminator von SMART WINS einfach deinstallieren und an seinen nächsten Einsatzort mitnehmen.

Im Vergleich zu anderen Lösungen, die über Sensoren, Kabel oder mechanisch den Wasserfluss kontrollieren, kommuniziert Waterminator direkt mit dem Verbraucher und liefert Echtzeitdaten, ohne dass dieser vor Ort Anzeigen ablesen muss. Waterminator eignet sich deshalb auch besonders gut für Wasserversorgungs-, Versicherungs- und Bauunternehmen, die ihren Endkunden Leckageschutz anbieten möchten.

SMART WINS Waterminator – die Vorteile

Misst den Wasserdurchfluss im Rohr: Waterminator von SMART WINS
  • nicht-invasive Installation per Klemme
  • Lieferung von Echtzeitdaten
  • Warnung bei ungewöhnlichem Durchlaufverhalten
  • Vermeidung von Wasserschäden durch frühzeitige Erkennung

Fazit: SMART WINS bewahrt vor Wasserschäden und deren Folgekosten

Mit dem Waterminator von SMART WINDS hat das Berliner Start-up-Unternehmen eine einfach zu installierende Lösung zum Schutz vor Wasserleitungs-Leckagen entwickelt. Als Partner konnte SMART WINS bereits die Technischen Werke Ludwigshafen oder den Gebäude-Management-Serviceanbieter PALMETTO GRUPPE gewinnen. Der smarte, nicht-invasive Schutz gegen Leitungswasserschäden ist aber auch für das Smart Home von Privathaushalten optimiert und bewahrt Endverbraucher vor den hohen Kosten von Leitungswasserschäden.

Waterminator von SMART WINS: Preise und Verfügbarkeit

Die Waterminator-Lösung von SMART WINS ist derzeit noch nicht verfügbar (Stand: November 2018). Das Gerät befindet sich in der Entwicklung zur serienmäßigen Fertigung, wofür Technologiepartner gesucht werden.

Der Endpreis soll weniger als 200 Euro betragen. Die App für iOS und Android liegt bereits in einer Beta-Version vor.

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Ulrich Klein

Alexa-Evangelist und Digital Native. Schrieb vor seinem Start bei home&smart als freier Technikjournalist und Redakteur für verschiedene Verlage und Redaktionen, u.a. T3 (Tomorrow's Technology Today), Süddeutsche Zeitung, connect, Handy Magazin, iBusiness oder magnus.de. Spricht fließend Alexa und testet gerne Geräte, die den Alltag smarter machen, wie intelligente Lautsprecher, eBook Reader, Tablets oder Bluetooth-Kopfhörer. Spezialthemen: Smartphones, Mähroboter, Einbruchschutz.