Alles in einer Hand Das Smartphone – Möglichkeit zur Steuerung des Smart Homes?

Zur Steuerung des Smart Homes gibt es unterschiedliche Optionen. Zweifelsohne ist das Smartphone schon heute eine der meistgenutzten und aus Nutzersicht auch praktischsten Möglichkeiten hierfür. Zum einen, weil es immer dabei ist und zum anderen, weil sich mit den richtigen Apps auch (fast) alles von unterwegs aus anwählen, einstellen und steuern lässt. Doch genügt das und die große Verbreitung, um daraus wirklich die beste Steuerungsmethode für das Smart Home zu machen?

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Volle Kontrolle: Die fünf Möglichkeiten der Haussteuerung

Smarte Produkte für das Zuhause gibt es mittlerweile zwischen automatischer Heizungssteuerung und ZigBee-verbundenem Lichtschalter viele. Doch ganz gleich, um welches es sich im Detail handelt – letztendlich läuft alles auf fünf unterschiedliche Steuerungsmethoden hinaus:

1. Die Sprachsteuerung

Sie gehört zu den jüngeren Methoden für die Steuerung der Hausautomation. Dennoch konnte sich die Sprachsteuerung binnen kürzester Zeit eine treue Fangemeinde erarbeiten. Ein Grund dafür ist, dass sich die verschiedenen Sprachassistenten in jüngster Vergangenheit von einer anfangs etwas Gimmick-artigen und recht fehleranfälligen Spielerei zu einem sehr ernstzunehmenden Helfer für unzählige Situationen entwickelt haben.

So, wie die Technik ausreifte, wurden die Algorithmen auch immer besser darin, Befehle selbst dann zu verstehen, wenn sie nicht laut und überdeutlich gesprochen werden, sondern mit der normalen Alltagsstimme des Benutzers; sofern dieser nicht ausgesprochen „nuschelt“. Hinzu kommt, dass die nötigen Sprachassistenten inzwischen für eine ganze Reihe von Geräten zwischen Smartphone und Smart Speakern / -Displays zur Verfügung stehen.

Primäres und effektivstes Einsatzgebiet der Sprachsteuerung ist dabei weiterhin die grundlegende Steuerung von Anwendungen mit vergleichsweise simplen Befehlen – etwa zum An- und Ausschalten des Lichts oder zum Regulieren der Helligkeit. Das funktioniert bereits gut, egal welcher Assistent herangezogen wird.

Auch sind mittlerweile komplexere Steuerungen möglich sowie die Verkettung von mehreren Befehlen hintereinander. Allerdings gilt hierbei, dass das Risiko für Missverständnisse steigt, je komplexer die Aufgabe ist. Die Schwierigkeit liegt hier in der Tatsache, dass alle Sprachsteuerungen angelernt werden müssen.

Bei den komplexen Befehlsketten geschieht das über Routinen. Das benötigt einerseits die (menschliche) Fähigkeit, genau zu bestimmen, was durch die Routinen geschehen soll – und anderseits wollen all die korrekten Befehle natürlich im Kopf des Benutzers abgespeichert sein. Allein für Alexa gibt es über 300 grundlegende Sprachbefehle – ohne solche, die von Nutzern selbst definiert werden, um Routinen auszulösen. Im Klartext: Sprachsteuerungen können nur so gut sein wie der Mensch dahinter, der Befehle festlegt, memoriert und ausspricht.

2. Die sensorbasierte Steuerung

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Im Gegensatz zu allen anderen Steuerungsmöglichkeiten im smarten Zuhause benötigen sensorbasierte Steuerungen keinen direkten Eingriff des Benutzers. Wann und welcher Steuerimpuls ausgelöst wird, hängt von Messungen der vernetzten Sensoren ab: Sie messen pausenlos den Ist-Zustand ihres Aufgabenbereichs. Sobald ein (in der Regel vom Nutzer einstellbarer) Schwellwert über- oder unterschritten wird, erkennt dies der Sensor und löst selbsttätig einen Steuerungsbefehl aus:

  • Das Heizungsthermostat öffnet sich, wenn die Raumtemperatur einen bestimmten Wert unterschreitet und schließt sich wieder, wenn ein Höchstwert erreicht wurde.
  • Wird ein Helligkeitswert des Tageslichts unterschritten, schaltet sich automatisch die Außenbeleuchtung ein und es werden die Rollläden herabgelassen.
  • Erfasst ein Sensor zu große Windgeschwindigkeiten, wird das Sonnenrollo über der Terrasse selbsttätig eingefahren.
  • Ein Sensor misst permanent den Feuchtegehalt des Gartenbodens. Wird ein Schwellenwert unterschritten, wird die künstliche Bewässerung eingeschaltet.

Diese Liste ließe sich noch mit weiteren Beispielen fortsetzen. Sensoren lassen sich mittlerweile für sehr umfangreiche Steuerungen einsetzen und sind für zahllose Anwendungen erhältlich. Zudem können auch diese Sensoren, obwohl sie vielleicht nur einen Wert überwachen, komplexe Befehlsketten auslösen – etwa ein Feuchtigkeitssensor für die Raumluft, der bei einem zu hohen Wert die Fenster kippt, die Heizung und die Klimaanlage abschaltet, dafür ein Belüftungssystem aktiviert und überdies auch noch dem häuslichen Alarmsystem Bescheid gibt, dass die Öffnung automatisiert erfolgte und nicht etwa, weil ein Einbrecher an den Fenstern zugange ist.

Aufgrund dieser Vielfalt von Anwendungen und technischen Möglichkeiten stellen Sensoren mittlerweile selbst einen umfangreichen Markt innerhalb dem des Smart Homes dar. Viele Hersteller agieren hier, selbst Discounter haben diese digitale Nische für sich entdeckt.

Dabei geht heute der Trend klar in Richtung „Supersensor“ – also der Entwicklung von im höchsten Maß multifunktionalen Sensoren, die viele Aufgabenspektren gleichzeitig abdecken. Das macht das System nicht nur simpler, sondern auch kostengünstiger.

Insgesamt ist die Sensorsteuerung vor allem deshalb angenehm, weil sie wirklich vollumfänglich „smart“ ist – es benötigt keine menschliche Interaktion mit dem System, alles geschieht selbstständig. Und dennoch verbleibt immer die Option, über eine der vier anderen Methoden übersteuernd einzugreifen.

3. Die Schaltersteuerung

Auch der herkömmliche manuelle Schalter gehört prinzipiell zu den fünf Steuerungsmöglichkeiten für Smart Home Anwendungen. Dies nicht nur als selten gewählte Nischenlösung, sondern als zunehmend komplexe und beliebte Option.

Tatsächlich handelt es sich hierbei nur dem Namen (und bei manchen Modellen der Optik) nach um einen klassischen Schalter, wie er beispielsweise seit Beginn der Elektrifizierung für die häusliche Lichtsteuerung verwendet wird. Prinzipiell werden verschiedene Schaltertypen unterschieden:

  • Schalter, die nur einem begrenzten Aufgabenbereich zugeordnet sind – etwa nur der Beleuchtungssteuerung.
  • Schalter, die programmierbar sind und deshalb vielfältige Aktionen auslösen können.
  • Schalter, die festinstalliert und in der Regel an ein kabelbasiertes Smart-Home-System angeschlossen sind.
  • Schalter, die über Funk angebunden sind und sich somit weitgehend (innerhalb der Reichweite) frei positionieren lassen.

Hier existieren auf dem Markt verschiedene Hersteller und unterschiedliche Systeme.

Dabei ist der Vorteil der Schalter vor allem, dass dahinter ein bewährtes Anwendungsprinzip steckt: Der Schalter ist ein seit vielen Jahrzehnten in der Bevölkerung weitverbreitetes Prinzip; selbst, wenn er bei smarter Einbindung ungleich mehr Funktionen ausführen kann. Das macht die Steuerung intuitiver und simpler, vor allem für Menschen, die nicht sehr digitalaffin sind und denen andere Methoden zu futuristisch und/oder ungewohnt erscheinen.

Zudem sitzen die frei positionierbaren Schalter in aller Regel an einem oder nur wenigen festen Punkten im Zuhause. Damit sinkt das Risiko, einen Steuerungsbefehl nicht geben zu können, weil das Gerät nicht auffindbar ist.

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4. Die Steuerung per Fernbedienung

Was seit Jahrzehnten für unzählige Anwendungen vom Fernseher bis zum Garagentor funktioniert, hat natürlich auch im Smart Home weiterhin seinen Platz: Die klassische Fernbedienung als separates, mobiles Steuergerät. Auch hier teilt sich die Modellwelt in zwei unterschiedliche Bereiche auf:

  • Kleinstfernbedienungen (häufig für den Schlüsselbund), die nur ein geringes Fähigkeitsspektrum besitzen, dafür aber extrem einfach und komfortabel zu bedienen sind.
  • Große, meist programmierbare Fernbedienungen, die als zentrale Schaltstelle fungieren und neben smarten Hausanwendungen oftmals auch noch das klassische Spektrum der Steuerung von Fernseher und Co. abdecken.

Beides hat seine Existenzberechtigung und macht viel Sinn. Vor allem die zweite Variante der Fernbedienungen ist deshalb für viele eine beliebte Lösung auch für das Smart Home, weil sie zwar alle Funktionen als Steuerungszentrale einnimmt, aber dennoch losgelöst von den anderen Digitalgeräten des Alltags funktionier, beispielsweise dem Smartphone.

Natürlich zu dem Nachteil, den auch die allermeisten Fernsehbesitzer kennen dürfen: Manchmal ist die Fernbedienung schlicht nicht auffindbar.

5. Die Touchscreen-Steuerung

Zuletzt ist als etwas heterogenere, breitgesteckte Option die Steuerung per Touchscreen zu nennen. Primär fällt hierunter alles, was zur Kategorie der Smartphones und Tablets gehört. Allerdings finden sich darunter auch Smart Displays, die als Ergänzung zum Sprachassistenten fungieren sowie die wandmontieren (aber in aller Regel abnehmbar gestalteten und somit beweglichen) Touch Panels und natürlich auch Smart Watches.

Der Vorteil der meisten Geräte ist, dass sie weitgehend frei verwendbar sind. Erst das Bespielen etwa mit einer App bestimmt dann den Einsatzbereich und -zweck. Zudem lassen sich oft die Symbole, deren Anordnung und die ganze Befehlsebene nach eigenem Wunsch gestalten, sodass ein sehr hoher Grad der Personalisierbarkeit möglich wird.

Allerdings kommt es hierbei, insbesondere beim Smartphone und Tablet, in höchstem Maß auf den Benutzer an: Ihm obliegt es, dies alles so zu konfigurieren und anzuordnen, dass es für ihn Sinn ergibt und sich schlüssig bedienen lässt. Ein Problem muss hier dennoch bedacht werden: Der Akku kann genau dann leer sein, wenn das Gerät benötigt wird.

Wie sicher sind die Methoden der Smart Home Steuerung?

Viele, wenngleich nicht alle Anwendungen im Smart Home sind mit einer Internetanbindung ausgestattet. Hierbei gilt die ganz grundsätzliche Regel, dass alles, was mit dem Netz verbunden ist, darüber auch theoretisch angreifbar wird, dessen sollte sich jeder Nutzer bewusst sein. Allerdings bedeutet das definitiv nicht, dass smarte Haustechniken deswegen inhärent unsicher wären.

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Selbst das hochwertigste Türschloss kann eine entsprechende Sicherheit nur solange gewährleisten, wie es richtig eingesetzt und bedient wird. Es muss bei jedem Verlassen des Hauses abgeschlossen werden. Ähnlich verhält es sich letztlich auch im Smart Home: Wie sicher oder unsicher es ist, hängt über weite Strecken von der Fähigkeit des Besitzers ab, die zur Verfügung stehenden Einfallstore und Sicherheitsmaßnahmen konsequent zu behandeln. Das bedeutet:

  1. Wenn ein WLAN verwendet wird, so muss dieses mit einem nach allen Regeln der Sicherheit (siehe Punkt 3) „wasserdichten“ Passwort ausgestattet werden und ein ebenso sicheres (und anderes) Passwort muss den freien Zugang zum Einstellungsmenü des Routers verhindern.
  2. Das WLAN sowie die dort erscheinenden Namen aller smarten Hausgeräte dürfen keine Rückschlüsse auf den Besitzer oder Hersteller liefern. Wenn beispielsweise das WLAN „MaxBox 3340“ heißt, weiß jeder Kriminelle, dass er nur jene Überwindungstechniken anwenden muss, die bei einer MaxBox 3340 bekanntermaßen funktionieren. Umgekehrt gäbe ein Name wie „Smart-Haustürsensor Familie Meier“ einen ähnlichen Hinweis darauf, wo der Kriminelle zuschlagen muss und womit er rechnen kann.
  3. Egal bei welchem Gerät sollte direkt nach seiner Installation der nächste Schritt darin bestehen, das werksseitig verwendete Passwort auszutauschen. Dabei sollte möglichst kein selbstausgedachtes Passwort verwendet werden. Denn dabei besteht immer ein hohes Risiko, dass Muster entstehen – und Muster machen jedes Passwort inhärent schwächer. Sinnvoll ist die Verwendung eines auf Algorithmen basierenden Zufallsgenerators.
  4. Die Steuerungsgeräte müssen ebenfalls sicher sein. Auf der untersten Ebene bedeutet das, dass auch Mobilgeräte geschützt werden müssen – etwa vor Viren, da diese sich vollkommen unkontrolliert ausbreiten und auch Smart Homes infizieren können. Ferner sollten gerade bei Smartphones, weil sie überall hin mitgenommen werden, auch sämtliche Sicherungen aktiviert werden, die ein unbefugtes Nutzen vereiteln. Ansonsten bedeutet ein verlorenes oder entwendetes Telefon, dass der „Finder“ automatisch ungehinderten Zugang zum Smart Home bekommen könnte.

Neben diesen vier Punkte gibt es noch weitere Details, die in Bezug auf den Datenschutz beachtet werden sollten. Damit lassen sich Smart Home Anwendungen möglichst sicher nutzen – egal welche Steuerung nun im Einzelfall verwendet wird.

Tatsächlich können smarte Haustechniken zudem wesentlich zur Sicherheit beitragen und für weit höheren Schutz sorgen als verschiedene analoge Technik – beispielsweise, weil es auf diese Weise kein Schloss an der Tür gibt, in das der Kriminelle seinen Dietrich stecken könnte. Notwendig für die größtmögliche Sicherheit ist dabei stets die richtige Bedienung der Geräte sowie ein vernünftiges und sicherheitsorientiertes im Umgang mit der jeweiligen Schutztechnik.

Gemütlichkeit im Smart Home: Was für das Smartphone spricht

Fünf Steuerungsmöglichkeiten gibt es, das Smartphone ist nur eine davon. Dadurch stellt sich die Frage, was seine Vorteile gegenüber den anderen Optionen sind. Tatsächlich betrifft dies die gleichen Punkte, die auch generell dafür sorgen, dass dieses Gerät mittlerweile bei allen Deutschen eine Marktdurchdringungsrate von über 90 Prozent aufweist:

  1. Sehr viele Menschen nutzen ohnehin ein Smartphone im Alltag. Das bedeutet, das Gerät als Steuerung für das Smart Home zu nutzen, ist für viele die natürlichste Möglichkeit – zumal die Bedienung vertraut ist, keinerlei Umdenken erfordert und außerdem alle Mitglieder des Haushalts mit ihren Geräten partizipieren können.
  2. Bei vielen anderen Steuerungsgeräten kann es mitunter zu Kompatibilitätsproblemen kommen. Beim Smartphone sind jedoch nur zwei Betriebssysteme ausschlaggebend: iOS und Android. Nahzu jeder Hersteller von smarten Hausanwendungen offeriert für seine Geräte passende Apps zur Steuerung, sodass eine absolut universelle Nutzung gegeben ist.
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  1. Das Smartphone ist ein Gerät, das die meisten Besitzer rund um die Uhr meist dicht am Körper tragen. Das Risiko, dass vor der Bedienung smarter Funktionen lange Suchaktionen stehen, ist deshalb äußerst gering.
  2. Durch seine Eigenschaft als Plattform kann das Smartphone auch als Basis für weitere Steuerungen fungieren. Ganz besonders im Rahmen der Sprachsteuerung, wodurch es noch vielseitiger wird.
  3. Im Gegensatz zu den anderen Techniken ist das Handy immer dabei und ist – eine ausreichende Netzabdeckung vorausgesetzt – immer mit dem Internet verbunden.
  4. Durch seine große Verbreitung ist das Smartphone zudem dasjenige Gerät, das die schnellsten Updates bekommt – wichtig nicht zuletzt für die Sicherheit.

Anders formuliert: Das Smartphone ist der kleinste gemeinsame Nenner der Steuerungsmöglichkeiten. Das macht es zwar nicht für wirklich jeden zur perfekten Wahl, ist aber für die überwältigende Mehrheit die sinnvollste Basis zur Steuerung.

Praktische Apps, die bei der Steuerung helfen

Viele smarte Anwendungen kommen mit einer eigenen App. Das ist zwar insofern sinnvoll, als dass diese Anwendung Programm vollends auf die Steuerung von Produkten dieses einen Herstellers optimiert wurde; es birgt jedoch gewisse Tücken. Vor allem, wenn immer mehr Produkte hinzukommen. So kann die Vielfalt auf dem eigenen Gerät schnell unübersichtlich wirken – zumal die Hersteller natürlich darauf achten, dass ihre Apps in Aussehen und Bedienung einzigartig sind.

Je mehr unterschiedliche Anwendungen es zuhause gibt, desto praktischer kann es deshalb sein, Apps zu installieren, die herstellerübergreifend(er) funktionieren – die Alexa App von Amazon beispielsweise oder auch das Konkurrenzprodukt aus dem Hause Google.

Allerdings kommt es hier letztlich darauf an, welche smarten Haustechniken bereits vorhanden sind und mehr noch, welche in Zukunft hinzukommen sollen. Auch wenn diese Universal-Apps teils sehr viele Hersteller unterstützen, so ist der Markt dennoch zu groß, als dass es wirklich eine App für alles gäbe – selbst, wenn viele Programmierer versuchen, mit ihrem Produkt einen möglichst gewinnbringenden Wurf zu erzielen.

Wenn das Smartphone das ganze Haus steuert: Ein Fazit

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Ist das Smartphone die beste Möglichkeit der Haussteuerung? Jein. Das Gerät punktet vor allem mit seiner großen Verbreitung und stellt die Option dar, mit der die meisten potenziellen Nutzer smarter Techniken am besten zurechtkommen. Allerdings gilt diese Aussage so nur für die Gegenwart. Denn vor allem die Handyhersteller möchten natürlich, dass ihre Produkte zur wichtigsten Wahl auch für die Steuerung des Smart Homes werden. Dazu arbeiten sie in jüngster Zeit verstärkt daran, möglichst alle Funkstandards, Hersteller und Produkte aus dem smarten Segment unter einem Dach zu vereinen.

Der SmartThings Hub V3, den Handygigant Samsung 2019 vorstellte, zeigt beispielhaft, wohin diese Reise in nächster Zukunft gehen könnte und viele andere große Handyhersteller haben Ähnliches auf der Agenda. Das bedeutet: Aktuell ist das Smartphone bereits eine gute Möglichkeit zur Steuerung des smarten Zuhauses. In den kommenden Jahren könnte daraus jedoch die tatsächlich beste Möglichkeit werden, weil es die einzige ist, die wirklich vollumfänglich den Charakter einer Universalfernbedienung aufweist.

Natürlich wird es auch dann noch Anwendungen geben, für die eine Steuerung per Schalter Sensoren bevorzugt wird. Für viele dürfte es jedoch ein ausschlaggebendes Argument sein, auch für die Steuerung des Smart Homes vorwiegend das Handy heranzuziehen – ähnlich wie es heute schon von einigen für Fotografie und Videoaufnahmen, das Surfen im Internet oder bei der Kalenderfunktion ganz automatisch genutzt wird.

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homeandsmart Redaktion Samira Kammerer

Teil des Gründerteams, von Anfang an mit viel Herzblut dabei. Verantwortliche für das Ressort E-Mobilität bei homeandsmart. Zu ihren Lieblingsthemen zählen außerdem smarte Gadgets, Fitness-Tracker und intelligente Haushaltsgeräte. Als Digital Native vor allem auf Pinterest und Instagram unterwegs.