Saugroboter Roborock S6 MaxV mit Kamera und Laser-Navigation Roborock S6 MaxV Saug- und Wischroboter im Überblick

Wer an Roborock denkt, verbindet damit bereits souveräne und zuverlässige Saug- und Wischroboter. Mit dem Roborock S6 MaxV legt der bewährte Hersteller die Messlatte höher und möchte die Vorgänger in Sachen Saugleistung und Navigation in den Schatten stellen. Wir haben uns den Saug- und Wischroboter S6 MaxV im Überblick genauer angesehen und verraten, in welchen Punkten sich die Verbesserungen bemerkbar machen.

Der Roborock S6 MaxV ist mit einem Laser und einer Dual-Kamera ausgestattet und erkennt Hindernisse genau

Fazit zum Roborock S6 MaxV Saug- und Wischroboter

Die Saugroboter von Roborock sind hoch im Kurs. Auf dieser Erfolgswelle möchte der Hersteller, der zuvor eng mit Xiaomi in Verbindung gebracht wurde, mit Roborock S6 MaxV weiterhin schwimmen. Dafür setzt der Hersteller nicht nur auf eine bewährte Laser-Navigation, sondern zusätzlich auf zwei Kameras. Denn Roborock S6 MaxV soll so Hindernisse im Smart Home noch besser erkennen. Eine höhere Saugleistung ist bei Roborock S6 MaxV ebenso an Bord: 2.500 Pa reinigen intensiv nahezu jeden Dreck weg.

Roborock S6 MaxV
Saugroboter mit Laser und Kamera-Sensoren. Geeignet für mehrere Stockwerke und eine selektive Reinigung.
Saugroboter mit Laser und Kamera-Sensoren. Geeignet für mehrere Stockwerke und eine selektive Reinigung.
Erhältlich bei:
Stand: 07.08.2020

Wir empfehlen den Roborock S6 MaxV besonders Personen, die Wert auf eine sehr gute Navigation legen. Denn die liefert der S6 MaxV definitiv, weil hier die Laser- und Kamera-Navigation gut zusammenarbeiten. Allerdings sollten Nutzer nicht vergessen, dass bei einer Kameraunterstützung die Navigation bei schlechten Lichtverhältnissen nur eingeschränkt zuverlässig funktioniert. Für den Verkaufsstart ist Roborock s6MaxV mit einer UVP von 649 Euro gelistet und gehört somit zu den Premiummodellen. Wem das zu teuer ist, der sollte für eine ähnlich gute Leistung zu einem älteren Modell wie dem Roborock S50 greifen.

Vorteile des Roborock S6 MaxV Saug- und Wischroboters

Nachteile des Roborock S6 MaxV Saug- und Wischroboters

Kartierung mehrerer Etagen

Probleme bei schwachem Licht

Laser- und Kamera-Navigation

Gelangt aufgrund runder Form nicht in alle Ecken

Saugen und Wischen

Hochpreisig

Souveräne Hindernisumfahrung

 

App-Steuerung

 

mit 2.500 Pa sehr hohe Saugleistung

 

Roborock S6 MaxV im Test Überblick – Design und Ausstattung des Saugroboters

In Sachen Design hält sich Roborock bei S6 MaxV an die bewährte runde Form. Mittig auf der Oberseite sitzt als kleine Erhöhung der Laser und daneben die grundlegenden Funktionstasten: Start-Taste, Zurück zur Ladestation und Spot-Reinigung. Der Saug- und Wischroboter besitzt die Maße 35,3 x 35 x 9,6 Zentimeter und wiegt 3,7 Kilo.

Der Staubbehälter des Roborock S6 MaxV verfügt über ein Volumen von 460 Milliliter und der Wassertank fasst 297 Milliliter. Praktisch: Der Roborock S6 MaxV gibt bei der Reinigung etwas Gewicht auf den Wischmop, sodass nicht nur oberflächlich, sondern auch mit etwas Druck gewischt wird. Ein 5.200 mAh starker Akku sorgt für maximal 3 Stunden Durchhaltevermögen ohne Zwischenladen und findet dann automatisch zurück zur Ladestation. Das Herzstück und die größte Neuerung basiert auf der seitlich verbauten Dual-Kamera. Jene hilft Roborock S6 MaxV bei der Orientierung und unterstützt die ebenfalls vorhandene Laser-Navigation.

Roborock S6 MaxV – Besonderheiten und Funktionen des Saugroboters

Die größte Verbesserung im Vergleich zu den Roborock Vorgängern der S-Reihe liegt in der modifizierten Navigation. Roborock setzt bei dem Saug- und Wischroboter S6 MaxV auf eine Laser- und Kamera-Navigation. Bei der Kamera handelt es sich sogar um eine Dual-Kamera, die noch genauer erkennen soll, welch Hindernisse in den Räumen zu umfahren sind. Das ist in der Form bisher einzigartig. Die Erkennung der Gegenstände ist dabei so genau, dass in der Karte der Roborock App (Android | iOS) Hindernisse als Symbole aufgezeigt werden können. Bedingung ist, dass die Gegenstände, wie beispielsweise Hausschuhe oder eine Steckdosenleiste bekannte Objekte sind. Dahinter steckt eine Reactive AI und ein Qualcomm APQ8053 Prozessorchip, der bei der Verarbeitung der Bilder hilft.

Dank Dual-Kamera und Laser-Navigation erkennt Roborock S6 MaxV, welche Hindernisse er umfahren soll

Wer bei der Nutzung der Kamera Sorge um seine Daten hat, den beruhigt Roborock mit dem Versprechen, dass die Aufnahmen nur lokal auf dem Roborock S6 MaxV verarbeitet werden. Ohne Kopieren, speichern oder Hochladen in der Cloud. Dies ist ein klarer Vorteil gegenüber den Vorgängermodellen.

Weitere Besonderheiten des Roborock S6 MaxV Saug- und Wischroboters sind:

  • Mehrfach-Kartierung: Roborock S6 MaxV ist in der Lage mehrere Karten einzuspeichern. Somit eignet sich dieser Saug- und Wischroboter für mehrere Etagen. Einmal eingelernt, registriert Roborock S6 MaxV automatisch, in welchem Stockwerk er sich befindet und reinigt die Räume entsprechend schnell. Maximal vier Etagen lassen sich als Karte in der App einspeichern.
  • Starke Saugleistung: Mit einer Saugleistung von 2.500 Pa ist der Roborock S6 MaxV das bisher stärkste Modell aus seiner Produktreihe. Zum Vergleich: Roborock S6 und Roborock S50 bieten hier lediglich 2.000 Pa.
  • Separate Raumeinteilung: Nutzer können den Roborock S6 MaxV gezielt nacheinander in verschiedene Räume schicken. Beispielsweise zuerst in die Küche und dann ins Wohnzimmer. Das ist besonders praktisch, wenn Bewohner zunächst saugen und dann wischen wollen. Weiteres Extra: Für das Wischen können die Feuchtigkeitsintensität oder No-Go-Areale ausgewählt werden.

Roborock S6 MaxV Saugroboter – wichtige Tests und Bewertungen

Da die Markeinführung in Deutschland noch auf sich warten lässt, existieren bisher nicht viele Tests des Roborock S6 MaxV:

  • Die Experten der Redaktion von techhive.com lobten nach ihrem Test des RoborockS6 MaxV die Leistungsstärke, Mehrfach-Kartierung und die hohe Genauigkeit bei der Hinderniserkennung. Schwächen erkannten die Tester allerdings bei der Reinigung in schwachem Licht den hohen Preis als Nachteil. (Stand: 05/2020)
  • Weitere Roborock S6 MaxV Tests von anderen Redaktionen liegen derzeit noch nicht vor. (Stand: 05/2020)

Preis und Verfügbarkeit des Roborock S6 MaxV Saug- und Wischroboters

Roborock hat die UVP für den Roborock S6 MaxV auf 649 Euro festgesetzt.

Roborock S6 MaxV
Saugroboter mit Laser und Kamera-Sensoren. Geeignet für mehrere Stockwerke und eine selektive Reinigung.
Saugroboter mit Laser und Kamera-Sensoren. Geeignet für mehrere Stockwerke und eine selektive Reinigung.
Erhältlich bei:
Stand: 07.08.2020

Roborock S50 als Alternative zu S60 MaxV

Wem der Roborock S60 MaxV zu teuer ist aber nicht auf einen ähnlichen Funktionsumfang verzichten möchte, sollte zum bewährten Klassiker Roborock S50 greifen. Der Saug- und Wischroboter hat sich in unseren Tests bisher bewährt und ist auch im privaten Alltag eine nützliche und souveräne Unterstützung. Roborock S50 ist etwa um 200 Euro günstiger als die UVP von Roborock S6 MaxV. (Stand: 05/2020)

Xiaomi Roborock S50
Saugroboter mit Wischfunktion, 360° LDS-Sensoren, intelligenter Navigation und App-Steuerung
Saugroboter mit Wischfunktion, 360° LDS-Sensoren, intelligenter Navigation und App-Steuerung
Erhältlich bei:
Stand: 07.08.2020

Roborock S6 MaxV Saug- und Wischroboter – Technische Details

  • Maße: 35,3 x 35 x 9,6 cm
  • Gewicht: 3,7 kg
  • Volumen Staubbehälter: 460 ml
  • Volumen Wasserbehälter: 297 ml
  • Max. Fläche für die Reinigung: 300 qm
  • Navigation: Kamera-Navigation, Laser-Navigation
  • Wischfunktion: ja
  • Sicherheit: Bilder werden nicht kopiert, gespeichert oder in die Cloud geladen
  • Saugleistung: 2.500 Pa
  • Mehrfachkartierung: ja, max. vier Etagen
  • Akku: 5.200 mAh
  • Akku-Laufzeit: 180 Min. max.
  • Ladezeit: unter 6 Std.
  • Technologie: ReactiveAI
  • Prozessor: Qualcomm Prozessor
  • Lautstärke: im speziellen Modus 67 dB
  • Ausstattung: auswaschbare Filter, Räder und Bürste kratzsicher
  • Besonderheiten: Hindernisse werden erkannt und auf der Karte angezeigt, No Go Bereiche einstellbar, KI-gesteuert
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Melanie Baumann

Melanie Baumann gehört als Kind der 90er zum festen Bestandteil der Second-Screen-Gesellschaft. Aufgewachsen mit Handys, bei denen die Internetnutzung noch nicht zum Standard gehörte, ist sie heute begeistert von der überall verfügbaren Onlinewelt.