Virtuellen Einblendungen erleichtern Arbeitsprozesse Holo-Light: Intelligente AR Anwendungen für Industrieunternehmen

Holo-Light ist ein Augmented Reality (AR) Unternehmen, das sich auf Industrieanwendungen spezialisiert hat. Unter Augmented Reality versteht man die Verschmelzung zwischen der realen und der digitalen Welt - mit anderen Worten, sie erweitert unsere Realität mit Hologrammen.  Das vier Jahre junge Unternehmen entwickelt in diesem Bereich Softwareapplikationen für 3D-Datenbrillen, die dem Industriearbeiter entlang der gesamten Wertschöpfungskette helfen können. Dadurch können sich neue Mitarbeiter in Arbeitsprozesse mit AR einschulen lassen, Wartungen, Qualitätskontrollen oder Reparaturen mithilfe der virtuellen Einblendungen durchführen, oder die weiteren Vorgehensweisen an einem Prototypen allein anhand seines Hologrammes besprechen.  

Virtuelle Grafiken erleichtern inzwischen viele verschiedene Arbeitsschritte

Holo-Light ermöglicht virtuelles Training 

Die Schulung neuer Mitarbeiter oder das Erlernen neuer Arbeitsprozesse kann einiges an Zeit, Mühe und Kosten in Anspruch nehmen. Durch das Erlernen der Schritte über eine holographische Darstellung des Arbeitsplatzes kann  auf das Üben direkt an der Maschine verzichtet, und somit Stehzeiten verringert werden. Da eine solchen App außerdem eine visuelle, auditive und interaktive Komponente beinhaltet, wird nicht nur ein besseres Lernergebnis erzielt, sondern auch die Dauer des Trainings dadurch stark reduziert. 

Qualitätskontrollen per App und Hologramm

Manuelle Qualitätskontrollen werden aktuell über ausgedruckte oder digitale Listen der zu kontrollierenden Bereiche, eigene Foto-Dokumentationen, Mitschriften und die Einspeisung der Daten in eigene Softwaresysteme abgehandelt. Es kommen also mehrere Methoden und Medien zum Einsatz, wenn es um eine ordnungsgemäße Überprüfung geht, wodurch sowohl Übersicht als auch Schnelligkeit eingeschränkt sind. AR bietet eine einheitliche Lösung, in der der ganze Qualitätskontroll-Prozess über eine App durchgeführt, die Fehlerquote damit reduziert und die verbrachte Zeit verringert werden kann. Die zu überprüfenden Komponenten des Produktes werden außerdem an Ort und Stelle angezeigt und müssen nicht erst vom Prüfer eigenhändig gesucht und gefunden werden.  

Mit IoT-Unterstützung lassen sich Wartungen schneller durchführen  

Dies ist eines der beliebtesten Anwendungsbeispiele für Augmented Reality. Einblendungen unterstützen den Arbeiter mit Echtzeitdaten oder historischen Daten, um Reparaturen oder Wartungen durchzuführen bzw. zu erkennen, wann diese notwendig sind. Sollte der Arbeiter vorort nicht weiterwissen, kann er sich mit einem Experten über eine interaktive Videotelefonie verbinden und sich die Anweisungen direkt vom Profi holen, der ihm durch diese Anwendungen praktisch über die Schulter schauen kann.  

Professionelle Grafik-Tools helfen dabei Fehler schnell zu finden und zu beheben

Aber Holo-Lights Arbeit hört noch nicht bei solchen individuellen Projekten mit Industriekunden auf. POCs (Proof of Concept), die von dem mehr als 30-köpfigen Team abgewickelt werden, sind nur ein Teilbereich von Holo-Lights Tätigkeiten. Denn sie stellen erst den Anfang dar, auf dessen Basis Holo-Light an der Optimierung von AR Erlebnissen für seine Nutzer forscht und entwickelt. Daraus ergeben sich dann auch fixfertige Lösungsprodukte, die über Lizenzmodelle erworben und in Unternehmen eingesetzt werden können.  

Die Holo-View App ist auch mit 3D-Datenbrillen vernetzbar

Die AR-App Holo-View ermöglicht es zum Beispiel, CAD Dateien vom 2-dimensionalen Computerscreen mit wenigen Klicks auf eine beliebige 3D-Datenbrille zu schaffen und in fertige Hologramme mit zahlreichen Features zu verwandeln. Auch mehrere Personen gleichzeitig können sich zusammenschalten und dieselbe Visualisierung gemeinsam besprechen und bearbeiten. So kann das „Prototyping der Zukunft“ ganz einfach und ohne viel Aufwand im eigenen Unternehmen ausprobiert und auch langfristig eingesetzt werden.  

Aufgrund der dreidimensionalen Darstellung sind Entwürfe und Modelle leichter nachzuvollziehen

Sowohl im Produktionsprozess zur Betrachtung und Besprechung von Prototypen, als auch in Meetings, für interne und externe Produktpräsentationen, oder für Marktforschungszwecke kann diese App eingesetzt werden und bei design- oder produktionstechnischen Fragen helfen.  

Holo-Stylus trainiert die Feinmotorik von Experten

Ein, im AR-Universum bekannter Stolperstein befindet sich bei den aktuellen Interaktionsmethoden mit virtuellen Inhalten. Die Lösungansätze der Brillenhersteller sind zum einen sehr unterschiedlich und oftmals nicht intuitiv bedienbar, als auch nicht präzise genug, um sie im industriellen Kontext überhaupt sinnvoll einzusetzen. Mit dem Holo-Stylus als aktuell präzisestes und plattformübergreifendes Eingabegerät, das auf einem KI-Algorithmus basiert, hat Holo-Light hier ein Tool geschaffen, das bereits mehrfach ausgezeichnet wurde und mittlerweile schon von vielen als „die Maus der Zukunft“ bezeichnet wird.  

Der Holo-Stylus ist ideal für Prozesse, die ein gewisses Maß an Feinmotorik voraussetzen. Trainingsszenarios im Medizinbereich oder andere filigrane Arbeiten, genaues Zeichnen, aber auch einfach eine möglichst präzise Interaktion mit Hologrammen werden mit dem Holo-Stylus ermöglicht. Aktuell forschen neben dem Team von Holo-Light auch erste Entwickler, über ein von Holo-Light angebotenes „Early Adopter Program“ an den unzähligen Möglichkeiten, die sich durch das neue Level an Genauigkeit für AR erschließen lassen.  

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Virtual Reality Brille inkl. Controller, mit integriertem Soundsystem
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Stand: 18.03.2019

Remote Rendering verspricht extrem detailgetreue Darstellung

Da jede Datenbrille in ihrer Speicherkapazität und Rechenleistung irgendwann an ihre Grenzen stößt, ermöglicht Holo-Light über die Remote Rendering Technologie, eine Auslagerung dieser beiden Aspekte auf externe Quellen, wie etwa einen PC. Auf diese Weise ist es möglich, mehr als 50 mal größere Daten auf Datenbrillen zu visualisieren.  

Sobald eine Visualisierung eine höhere Auflösung und eine bestimmte Größe und Detailgenauigkeit voraussetzt, ist Remote Rendering der heilige Gral, um die Einschränkungen, die aktuell durch die unterschiedlichen Hardwaremodelle gegeben sind, getrost belächeln zu können. Durch die Kombination von Remote Rendering mit AR können ganze Hallen, Gebäude oder Fahrzeuge in all ihren Einzelheiten und in Originalgröße dargestellt werden.

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homeandsmart Redaktion Samira Kammerer

Gelernte Kauffrau für Marketingkommunikation in Karlsruhe und selbstständige Online-Redakteurin. Fasziniert von der Google-Welt, die von optimalem Content lebt und als Digital Native vor allem auf Pinterest und Instagram unterwegs. Verantwortliche Ressort E-Mobilität bei homeandsmart.de.