Smart Home Anfängerfehler und wie sie Einsteiger vermeiden Diese 5 Fehler machen fast alle Smart Home Einsteiger

Nutzer, die ganz frisch ein Smart Home einrichten, freuen sich über Komfort und viele weitere Vorteile. Aber Achtung: Einige Fehler rücken diese Pluspunkte anfangs oft in weite Ferne. Wir zeigen, welche das sind und geben Tipps, wie Smart Home Einsteiger die 5 größten Smart Home Fallen vermeiden.

Wir geben Tipps, wie Smart Home Einsteiger 5 typische Fehler vermeiden

Smart Home– das sind Vorteile für Einsteiger

Für Smart Home Einsteiger gibt es viele Möglichkeiten, um das intelligente Zuhause einzurichten. Eine smarte Heizungssteuerung hilft beim Energiesparen, ein intelligentes Lichtsystem lässt sich auf Wunsch per Stimme einfach steuern und eine Alarmanlage sorgt für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden – und das sind nur wenige Beispiele der Vorteile eines Smart Homes. Bestenfalls sind alle Komponenten gut miteinander vernetzt und Bewohner können alles ganz einfach über eine App steuern und bedienen. Wir zeigen, welche Anfängerfehler es trotzdem gibt und wie Anwender sie vermeiden.

Fehler 1: Keine ausgiebige Planung des Smart Homes

Eine gute Planung und das Bewusstsein über die eigenen Vorstellungen vermeidet Fehler bei der Smart Home Umsetzung

Bei der Umsetzung des Smart Homes schleichen sich schnell Fehler ein, wenn Einsteiger sich nicht über die eigenen Vorhaben und Grundlagen bewusst sind. Deshalb sollten Nutzer bei konkreten Bereichen beginnen, die sie smart umrüsten oder realisieren wollen. Klarheit schafft da z. B. die Konzentration auf Bereiche wie Entertainment, Licht- oder Heizungssteuerung.

Unser Tipp: Smart Home Einsteiger sollten die Planung bedacht und wohlüberlegt angehen. Helfen bei der Planung und Umsetzung Experten vom Handwerk und Fach, existieren sogar Fördermaßnahmen der KfW und Kredite. Das gilt z. B. für einen altersgerechten Umbau oder wenn durch Neuerungen die Sicherheit im Smart Home erhöht wird.

Fehler 2: Anstelle Smart Home System viele Stand-Alone Geräte

Ein Smart Home System als Komplettlösung ist eine ausbaufähige und zukunftssichere Grundlage für ein Smart Home. Der Vorteil: Systeme basieren meist auf einem Gateway, das eine intelligente Steuerzentrale ist und die einheitliche Kommunikation zwischen den kompatiblen Geräten untereinander und dem Smartphone garantiert. Nutzer steuern die Automation dann lediglich über eine App. Ein Smart Home System wie z. B. Homematic IP bietet von sich aus ein breites Feld an kompatiblen Produkten aus den Bereichen Sicherheit, Heizungssteuerung , Fenster- und Türsensoren.

Stand-Alone Geräte mögen zwar für den Einstieg im Vergleich zur Systemoption verlockend und vor allen Dingen günstiger wirken, erfordern aber mit mehreren Geräten auch entsprechend unterschiedliche App-Anwendungen. Das kann nervig sein und ist nicht wirklich benutzerfreundlich, wenn die WLAN-Steckdose eine andere App benötigt, als das Thermostat und das smarte Türschloss ebenfalls.

Unser Tipp: Wir raten Einsteigern zur Entscheidung für eine Smart Home System. Das lohnt sich besonders für Nutzer, die ihr Smart Home ohne Umstände beliebig erweitern und intelligent nachrüsten wollen.

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Fehler 3: Kein einheitlicher Funkstandard und Kompatibilität der Geräte

Damit Geräte im Smart Home untereinander kommunizieren können, nutzen jene verschiedene Funkstandards. Populär ist hier WLAN, Z-Wave oder ZigBee. Smart Home Einsteiger sollten beim Kauf deshalb darauf achten, welchen Funkstandard das intelligente Gerät unterstützt und sich für einen entscheiden. Nutzer können ansonsten Komponenten nicht praktisch miteinander verbinden.

Unser Tipp: Ein einheitlicher Funkstandard garantiert, dass Geräte untereinander kommunizieren können. Dadurch sind praktische Routinen erstellbar und Lichter im Flur beginnen zu leuchten, wenn ein Bewegungsmelder nachts Schritte im Schlafzimmer bemerkt. Eine Empfehlung für einen konkreten Funkstandard gibt es nicht, weil die Wahl von eigenen Vorlieben abhängt. Nutzer, die sich für WLAN als Funkstandard entscheiden sollten ein Mesh-Netzwerk aufspannen, um eine ausreichende WLAN-Abdeckung und eine verbesserte Übertragung zu garantieren.

Fehler 4: Keine Kompatibilität mit einheitlichen Sprachassistenten

Der größte Komfort besteht darin, wenn Anwender keine unnötigen Einstellungen selbst händisch vornehmen müssen. Nicht umsonst ist die Sprachsteuerung sehr beliebt. Hier sollten Smart Home Einsteiger beachten, dass die ausgewählten Geräte mit dem Sprachassistenten kompatibel sind, die man selbst gerne nutzt. Beispielsweise Alexa, Google Assistant oder Siri. Die Auswahl an Alexa kompatiblen Geräten ist sehr umfangreich und bietet zudem zahlreiche Alexa Skills. Folgende Befehle erleichtern z. B. den Alltag von Smart Home Einsteigern: „Alexa, öffne die Jalousie“, „Alexa, schalte die Stehlampe im Wohnzimmer ein“ oder „Alexa, erhöhe die Temperatur im Wohnzimmer um drei Grad.“

Unser Tipp: Intelligente Lautsprecher wie die Echo Modelle von Amazon erlauben eine freihändige Bedienung von kompatiblen Geräten. Der Echo Plus besitzt zudem einen integrierten ZigBee Hub, sodass z. B. das Eurotronic ZigBee-Thermostat direkt per Sprache bedienbar ist und das ohne zusätzlichen Hub.

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Fehler 5: Smart Home Einsteiger kaufen verlockende Billig-Produkte

Es mag nach einer Binsenweisheit klingen, aber auch bei dem Aufbau eines Smart Homes gilt: Wer billig kauft, kauft zweimal. Günstige No-Name-Produkte sind in Anbetracht einer langen Nutzung deshalb weniger zu empfehlen. Häufig verschwinden sie schnell vom Markt und erhalten keine Sicherheitsupdates mehr. Das ist eine mögliche Einladung für Daten-Diebe.

Unser Tipp: Smart Home Einsteiger sollen auf etablierte Marken und zuverlässige Geräte setzen. Achten Sie beim Kauf auf eine deutschsprachige Nutzeroberfläche und einen deutschsprachigen Support. Ein weiterer Vorteil ist dabei, dass sich seriöse und langlebige Hersteller an europäische Datenschutzrichtlinien halten und regelmäßig Firmware-Updates bieten.

Fazit zu Anfängerfehlern von Smart Home Einsteigern

Die meisten Fehler machen Smart Home Neulinge durch zu schnelle Kaufentscheidungen und dass sie nötige Kompatibilitäten für ihr zukünftiges Smart Home versehentlich nicht beachten. Mit unseren Tipps umgehen Einsteiger diese Fallen. Bei einem Smart Home bedeutet eine gute Planung und das Bewusstsein über eigene Vorhaben bereits die halbe Miete.

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Melanie Baumann

Melanie Baumann gehört als Kind der 90er zum festen Bestandteil der Second-Screen-Gesellschaft. Aufgewachsen mit Handys, bei denen die Internetnutzung noch nicht zum Standard gehörte, ist sie heute begeistert von der überall verfügbaren Onlinewelt.