Interessenvertreter für Hersteller und Nutzer Electric Empire zur Legalisierung aller Elektrokleinstfahrzeuge

In Deutschland herrschen deutlich striktere Regeln in Bezug auf den öffentlichen Verkehr als im Vergleich zu vielen anderen Ländern. Gegen diese strikten Regeln spricht sich Electric Empire aus. Der Bundesverband für Elektrokleinstfahrzeuge e.V. Electric Empire vertritt die gemeinsamen, rechtlichen, wissenschaftlichen, gewerblichen und wirtschaftlichen Interessen der Nutzer, Anbieter und Hersteller aller Elektrokleinstfahrzeugen. Das Ziel des Verbands ist es, umweltbewusste und platzsparende Fahrzeuge in Deutschland bekannt zu machen und zu legalisieren.

Electric Empire möchte all Elektrokleinstfahrzeuge legalisieren

Die politischen Forderungen von Electric Empire

Dem Verband Electric Empire kommt es insbesondere auf verantwortungsvolle Nutzung von Energie, Umweltschutz und Nachhaltigkeit an. Um die hohen Emissionen in Städten zu schmälern soll sich die Elektromobilität in den öffentlichen Personennahverkehr eingliedern. Die Elektrokleinstfahrzeuge sollen als die „Last Mile“ Gefährte dienen und sich so in die Infrastruktur des Stadtverkehrs eingliedern. Um dies zu erreichen arbeitet Electric Empire mit den gesetzgebenden Institutionen an einer Verordnung die für ganz Deutschland zählt. Die expliziten Forderungen des Verbands sind:

  • Legalisierung aller Elektrokleinstfahrzeuge in Deutschland
  • Umsetzung von EU-Recht anstelle von deutschen Sonderregelungen
  • Abschaffung der Typprüfung/ABE/Zulassungspflicht für Elektrokleinstfahrzeuge
  • Elektrokleinstfahrzeuge nicht mehr als Kraftfahrzeuge einstufen
  • Anpassung an die Reglung für Pedelec und Speedpedelec
  • Haftplichtversicherung soll Elektrokleinstfahrzeuge bis 25 km/h abdecken
  • Einheitliches Regelwerk für alle Elektrokleinstfahrzeuge
  • Legalisierung aller zukünftigen Entwicklungen in der Elektrokleinstfahrzeugbranche

Was tut Electric Empire um diese Forderungen zu erreichen?

Der größte Anteil der Micromobilität ist in Deutschland illegal, das MonoWheel, OneWheel, E-Board und Hooverboard sind nur ein paar Beispiele von potentiellen Fortbewegungsmitteln die Electric Empire legalisieren möchte. Um dieses vielfältige Angebot an Mobilitätslösungen der Zukunft zu legalisieren betreibt Electric Empire politische Lobbyarbeit für alle Elektrokleinstfahrzeuge bei Bund und Ländern. Auch an der Popularität der Elektrokleinstfahrzeuge wird gearbeitet, um diese in Deutschland bekannter zu machen. Des Weiteren organisiert Electric Empire die Demonstration von den Micromobilitätsfahrzeugen, Group Rides und Meetups in Deutschland damit sich potentielle Nutzer ein Bild der Gefährte machen können. In Zukunft sind deutschlandweite Sicherheitstrainings für Fahrer von Elektrokleinstfahrzeugen geplant sowie die Rechtsberatung dieser.

MonoWheel, OneWheel und Co. sollen in Deutschland erlaubt werden

Der Podcast von Electric Empire bietet eine Vielzahl an relevanten Themen

Electric Empire berichtet einmal monatlich über Themen zur Micromobilität im eigenen Podcast. Der Podcast ist bei iTunes, iHeartRadio, Deezer, Spotify, Podcast.de, Pocket Casts, TuneIn, Listen Notes und anderen Plattformen vertreten. Behandelte Themen sind zum Beispiel Elektrokleinstfahrzeuge in Bezug zum TÜV, was Kunden beim E-Scooter Kauf beachten sollen sowie wichtige News über die Aktivitäten des Verbands. Im März wurde auch der Gründer des Unternehmens Walberg Urban Electrics, über welches wir vor kurzem einen Artikel veröffentlicht haben, im Interview über die aktuelle Situation in Deutschland befragt.

Der Podcast von Electric Empire beschäftigt mit Themen der Elektromobilität

Fazit zum Verband Electric Empire

Für viele gehört der Elektrokleinstfahrzeug-Verkehr bereits zum Alltag, die meisten Geräte sind in Deutschland jedoch nicht legal. Deutschland hat deutlich strengere Regeln als andere EU-Länder in Bezug auf die Elektrokleinstfahrzeuge. Dies möchte Electric Empire ändern um mehr Menschen zu gestatten, die Micromobilität auch legaler Weise im täglichen Straßenverkehr zu benutzen. Wenn die Sicherheit der Fahrzeuge gewährleistet ist und Studien zeigen, dass sich die Etablierung der Fahrzeuge nicht die Unfallrate anhebt spricht praktisch nichts gegen die „Last Mile“ Mobilitätslösungen.

 

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Philip Macdonald

Philip Macdonald geht den Dingen gerne auf den Grund und erklärt neue Technik verständlich und alltagsnah. Seine Leidenschaft gilt innovativen Start-up Projekten, die mit ungewöhnlichen Ideen die Welt verändern wollen. Wenn er nicht gerade für home&smart schreibt, studiert Philip Macdonald Germanistik und Anglistik in Köln.