Alexa bleibt beim Duell der Sprachassistenten ungeschlagen 5 Dinge, die Alexa beherrscht – Google aber nicht

Mit dem Kauf eines Amazon oder Google Smart Speakers mit darauf installierter Sprachsoftware treffen Smart Home Einsteiger zwar keine Wahl fürs Leben, zumindest aber eine für viele Jahre. Denn je mehr das eigene System um kompatible Geräte wächst, desto schwieriger wird ein Wechsel. Warum Alexa unserer Meinung nach mehr zu bieten hat als Google Assistant, verraten wir in unserem Funktionscheck.

Links sind hier zwei Alexa Geräte zu sehen, rechts eine Auswahl an Google Assistant Devices

Alexa versus Google Assistant ist ein Kampf der Giganten

Während hinter Alexa der Großkonzern Amazon steht, stammt Google Assistant seinem Namen entsprechend vom bekannten Suchmaschinenriesen ab. Aufgrund dessen haben beide völlig unterschiedliche Stärken. Amazon z.B. entwickelte und vermarktete schon bald nach dem Verkaufsstart in Deutschland 2017 unzählige Echo Lautsprecher mit integrierter Alexa Sprachsoftware.

Google konnte bei seinem Sprachassistenten dagegen sein hohes enzyklopädisches Wissen in die Waagschale werfen und Nutzerfragen besonders fundiert beantworten. Die Auswahl kompatibler Geräte für Google Assistant ist allerdings vergleichsweise mit Alexa gering.

Obwohl beide Sprachassistenten sich bezüglich ihrer Funktionen immer mehr angleichen, hat Alexa immer noch in einigen Bereichen einen klaren Vorsprung. Wir verraten, welche es sind.

1. Alexa hört besser zu als Google Assistant

Wir haben bereits zahlreiche Amazon und Google Devices aus allen Größen- und Preisklassen getestet und dabei festgestellt, dass die Spracherkennung bei Alexa besser funktioniert. Besonders deutlich wird dies bei der Musiksteuerung, die Alexa außerordentlich gut beherrscht. Im Vergleich zu Google Assistant ist Alexa zudem mit deutlich mehr kostenlosen Musik Diensten wie Amazon Music Free oder Spotify Free kompatibel. Nur bei Wissensfragen hat sie gelegentlich Schwierigkeiten die korrekte Antwort zu finden.

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2. Amazons Sprachassistentin kann bei Bedarf flüstern

Wer morgens wissen möchte, ob Stau droht oder er sich nochmals umdrehen kann, der kann Alexas Flüstermodus nutzen. Dadurch antwortet sie so leise, dass der eigene Partner nicht versehentlich geweckt wird. Wechselt ihr Nutzer zur normalen Sprachlautstärke, passt sich Alexa dem automatisch an und wird lauter.

3. Es stehen tausende kostenlose Zusatzfunktionen (Skills) zur Auswahl

Wer Alexa nutzt, kann sich jederzeit im Amazon Skill Store aus mehr als 20 Rubriken praktische Zusatzfunktionen aussuchen und downloaden. So lernt Amazons Sprachassistentin ständig dazu und passt sich immer mehr den Vorlieben ihres Nutzers an. Manche dieser Skills bieten sogar die Möglichkeit persönliche Daten wie Geburtstage oder Müll-Leerungstermine zu hinterlegen und sich von Alexa daran erinnern zu lassen.

Außerdem als gratis Skill verfügbar sind z.B.

  • Quiz, Rätsel und Denkaufgaben
  • Interaktive Krimis und Hörbücher für Kinder und Erwachsene
  • Rezeptsuche, Kalorienzähler und Lieferdienstbestelloptionen
  • Trainingstipps und Trackingoptionen für sportliche Aktivitäten
  • Einschlafgeräusche
Auf Alexa Displays lassen sich sogar Websiten oder YouTube Videos auf Zuruf ansehen

Für Google Assistant sind zwar sogenannte Google Actions verfügbar, ihre Auswahl ist aber vergleichsweise gering und ihre Nutzung weniger intuitiv.

4. Einkaufen ist dank Amazon Shop Anbindung kinderleicht

Wer bei Alexa die Spracheinkauf-Funktion aktiviert hat, kann auf Zuruf Lebensmittel oder viele andere Dinge des täglichen Bedarfs bestellen. Zum Beispiel Socken, Windeln oder Waschmittel. Nennen Anwender jedoch keine genaue Marke, schlägt Alexa besonders beliebte Angebote vor. Für Google Assistant Nutzer ist diese Option in Deutschland hingegen noch nicht verfügbar.

5. Jedes elektrische Haushaltsgerät ist mit Alexa nutzbar

Nicht nur bei der Auswahl eigener Devices mit integrierter Sprachsoftware hat Amazon deutlich mehr Modelle zu bieten, auch die Anzahl Alexa kompatibler Geräte übersteigt die anderer Sprachassistenten bei weitem. Egal ob Saugroboter, Lampen, Fitnesstracker, Smart TV, Heizungsthermostate, Toilettenspülung oder Waschmaschine: Sie alle sind längst als Alexa Variante verfügbar. Bereits im Haushalts vorhandene Elektrogeräte lassen sich mit günstigen WLAN-Zwischensteckern bzw. SwitchBot Knopfdrückern günstig und schnell smart nachrüsten.  

Im Garten steuert Alexa zudem die Outdoor-Beleuchtung, Alarmanlage, den Mähroboter und die Gartenbewässerung. Außerdem werden immer mehr neue Autos ab Werk mit Alexa Sprachsteuerung versehen. Doch damit nicht genug: Selbst für ältere Autos ist Amazons Sprachassistentin bereits verfügbar und übernimmt via Echo Auto Assistenzfunktionen.

Google Home bietet im Vergleich dazu nur eine weitaus geringere Anzahl an kompatibler Geräte für Haushalt und Freizeit. Immerhin sind aber viele WLAN-Steckdosen und auch die SwitchBot Knopfdrücker inzwischen mit Google Assistant kompatibel.

Noch sind mehr Geräte Alexa- als Google Assistant kompatibel
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homeandsmart Redaktion Mariella Wendel

Sammelte schon im Studium Erfahrungen mit innovativen Ambient Assisted Living Geräten und bloggte viele Jahre darüber. Mariella Wendel gehört von Anfang an zum home&smart-Redaktionsteam und testete die Echo Lautsprecher bereits vor der Markteinführung in Deutschland. Außerdem verfasste sie 2017 die erste umfassende Übersicht Alexa kompatibler Geräte. Heute zählen außerdem intelligente Haushalts-Gadgets und fernsteuerbare Gartengeräte zu ihren Lieblingsthemen.